Göttin Holles Weihnachtslieder

Erweiterung Göttin Huldr

Vor einiger Zeit habe ich aus dem Buch Die Weiße Göttin Huldr gelesen. Heute möchte ich passend zur Weihnachts-
zeit aus der kürzlich erschienen A. Gronau – Erweiterung – Die Weiße Göttin Huldr (Verlag Nemeton) zwei Weihnachtslieder der Göttin Holle vorlesen. Der Autor Alexander Gronau hat diesen Band als Gratis-E-Book im PDF-Format zur Verfügung gestellt mit der ausdrücklichen Erlaubnis, diese an Freunde und Bekannte weiterzuleiten, damit sich dieses maßgebliche Wissen weiter verbreitern kann.

 

Der Erweiterungsband zum Buch „Die Weiße Göttin Huld“ kann im Großformat manufakturgefertigt, mit goldenem Kopfschnitt und 5 Abbildungen, 74 Seiten, je Exemplar 13,95 Eur plus innerhalb Deutschlands 1,- Eur für Porto und Verpackung hier Buchbestellung bestellt werden.

„Göttin Holles Weihnachtslieder“, nacherzählt von Alexander A. Gronau,
gelesen von Zinaida Moralic:
Kinderseelen Göttin Holle

 

„Von Holles Teich zu Lautenthal und den Kinderseelen“,
nacherzählt von Alexander A. Gronau,
gelesen von Zinaida Moralic:

Erstes Holle-Weihnachtslied:

Kommt ein Licht von Sternenhöh,
Geht in unsere Herzen ein,
Leuchtet über Nacht und Schnee,
Schaut ihr Mädchen seinen Schein.
Kommt und tanzt im Sternengold,
Denn Frau Holle ist uns hold.

Steht ein Baum im Himmelssaal,
Hängt voll süßer Nascherei’n.
Fleißig drehte tausendmal
Sich das muntere Spinnrädlein.
Weihnacht muß die Arbeit ruh’n,
Denn Frau Holle geht nun um.

Singt ein Vogel Lieb und Treu,
Sitzt auf einem goldenen Zweig.
Morgen kommt die holde Frau,
Kommt aus ihrem stillen Reich.
Birgt ein Kind im warmen Schoß,
Und die Nacht wird hell und groß.

Zweites Holle-Weihnachtslied:

Am kühlen Brunnen
Weilte Frau Holle,
Und wirkte an ihrem bunten Kleid.
Zu ihren Füßen
Eben entsprossen,
Blühten drei Rosen auf einem Zweig.
Auf dem Berge lodert das Sonnengold
Heilige Nacht, –
Feuerrad bergunter rollt.
Heilige Nacht.
Da werden alle Wasser zu Wein,
Reden Tier und Waldvögelein.

Und sie wirkte
Zeichen und Bilder,
Ins silberne Tuch einen roten Hirsch.
Die goldene Sonne,
Vöglein am Brunnen,
Den wehenden Jäger auf hoher Pirsch
In der Täler Faltensaum, –
Heilige Nacht, –
Glanzumhüllt der Tannenbaum
Heilige Nacht.
Da werden alle Wasser zu Wein,
Reden Tier und Waldvögelein.

Und eine Wiege
Schwebte im Winde.
Sage, was wiegst du den Sternen zu?
Fröhliche Kunde‘
Von einem Kinde
Wieg es zum Leben und wiegs zur Ruh
Denn Frau Holle wirkt an dem Schicksalsquell.
Heilige Nacht, –
Erd und Himmel werden hell –
Heilige Nacht.
Da werden alle Wasser zu Wein,
Reden Tier und Waldvögelein.

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